Klasse 2E2 hat Preis errungen

Die Klasse 2E2 hat am Wettbewerb des Kultusministeriums Baden-Württemberg „Verschieden glauben – zusammengehören“ teilgenommen und mit ihrem Engagement den 3. Preis gewonnen! Die Auszeichnung ist mit 1.000 Euro für die Klassenkasse dotiert. Das Projekt wurde im Rahmen des Religionsunterrichtes durchgeführt, an dem auch einige muslimische Schüler und Schülerinnen teilnehmen.

 

Die Projektidee:

 

Mit den Schülern und Schülerinnen besprachen wir im Unterricht die wesentlichen Grundzüge von Christentum, Islam und Judentum.

In weiteren Verlauf besuchten wir eine Kirche, eine Moschee und eine Synagoge und wurden dort von kompetenten Mitgliedern der jeweiligen Religion begleitet und betreut.

 

Der wesentliche Bestandteil des Projektes war nun, dass wir in Einrichtungen der Christen bzw. Muslime an einem Tag unsere Arbeitskraft zur Verfügung stellten.

 

Dabei wurde darauf geachtet, dass die muslimischen jungen Leute bei den Christen arbeiten und die christlichen Jugendlichen bei einer muslimischen Einrichtung.

 

Hintergrund dieser Idee war die beeindruckende Rede von Herrn Aslandur (Vorstand des deutschsprachigen Muslimkreises Karlsruhe) bei der Mahnwache im Januar 2015 für die Opfer von Paris.

 

Ein Auszug:

 

„Jetzt ist die Zeit, wo wir alle – mehr als zuvor – zusammenstehen und füreinander einstehen müssen.

 

So müssten muslimische Jugendliche die ersten sein, die eine Synagoge beschützen, wenn sie mitbekommen, dass dort die Gefahr eines Angriffs bevorsteht.

 

Christen müssten als erste vor Ort sein, wenn sie hören, dass in einer Moschee ein Brandanschlag verübt wurde. Juden müssten entschieden eingreifen, wenn sie sehen, dass eine muslimische Frau mit Kopftuch wegen ihres Kopftuchs beleidigt wird. Muslime müssten bei einer Mahnwache massenweise präsent sein, wenn man auf die Verfolgung von Christen aufmerksam macht.

 

Dieses beherzte und aktive Eintreten gilt nicht nur exklusiv für Muslime, Christen oder Juden. Diese müssten nur die Ersten sein, die das tun.

 

Alle Menschen – ganz gleich religiös oder nicht –, die in dieser Gesellschaft leben und überzeugt sind, dass nur das friedliche, gemeinsame, tolerante Zusammen- leben in Vielfalt für uns Zukunft hat, müssen das aus Überzeugung tun.“

 

Diese Gedanken waren für die Klasse Anlass, einander wechselseitig zu unterstützen. So konnten die jungen Muslime ihre Arbeitskraft in der Beiertheimer Tafel und im Seniorenzentrum St. Franziskus, beides Einrichtungen der Caritas, zur Verfügung stellen. Die christlichen Schülerinnen verbrachten ihren Einsatz-Tag im muslimischen Halima Kindergarten in der Südstadt. Am Ende des Projektes haben wir – durch manche hitzige Debatte und gutes Zuhören – miteinander gelernt, dass es ohne Toleranz und Achtung gegenüber der anderen Religion nicht geht. Vor allem aber wurde allen deutlich, dass die verschiedenen Religionen durch gegenseitige Unterstützung und wechselseitigen Beistand einen Beitrag für eine bessere Welt leisten können und sollen.

Quicklinks:

Kontakt:

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76135 Karlsruhe

Tel. +49 721 133-4927

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