Schüler*innen forschen! Schüler der Walter-Eucken-Schule bei „Jugend forscht“

Zwei spannende Arbeiten mit innovativen Ideen aus der Walter-Eucken-Schule fanden große Anerkennung im Rahmen eines Kolloquiums. Mit der Präsentation ihrer Arbeiten „Der Dirigent als verbindendes Element zwischen Orchester und Publikum“ und „Basketball – Verbesserung der Haftung und des Widerstandes“ erwarben sich die beiden Schüler*in aus dem Berufskolleg ein Zertifikat der Schülerakademie Karlsruhe und einen lobenden Eintrag in ihrem Abschlusszeugnis (Anna Difflipp und Marius Boos).

Noch mehr Forschung

Mit Respekt blicken wir auf unseren Nachbarn, die Schüler*innen aus der Carl-Engler-Schule: Liam Kastner und Fabian Kern haben beim Thema „Luftreinigung in Innenräumen mit Moos“ einen Filter entwickelt, der mit natürlichem Moos die Luft von Feinstaub reinigt. Eine erste Entwicklungsstufe hat 2020 den 2. Preis im Regionalwettbewerb und den Sonderpreis Umwelttechnik gewonnen; nun ist der Filter technisch weiterentwickelt und es sind präzisere Messungen zur Wirksamkeit dazu gekommen.

Daniel Grasmehr und Leon Baumgärtner treten ebenfalls mit einem Preisträger an: ihr „Teambot“, ein Kran, der nur von zwei Personen gleichzeitig gesteuert werden kann, trainiert deren Teamfähigkeit. Er hat 2020 den Regionalwettbewerb Landau in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen.

 

Forschung bedeutet Austausch mit anderen

Auch Zusammenarbeit und kritische Diskussion mit anderen Wissenschaftlern ist wichtig für den Erfolg. Die jungen Forscher*innen konnten das in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Personen und Institutionen erleben. Professoren und Laborleiter von fünf Karlsruhe Hochschulen unterstützen sie durch Rat und Tat: fachliche Rückmeldungen, die Vermittlung von Kontakten, sowie die Bereitstellung von Laborräumen und Messgeräten.

 

Ein förderndes Umfeld für schlaue Köpfe

Die Schulen machen es möglich: Frau Zimmer, Schulleiterin der Carl-Engler-Schule, Herr Pauli, Schulleiter der Walter-Eucken-Schule, Herr Hörner, Schulleiter der Heinrich-Hertz-Schule und Herr Nissl, Schulleiter der Carl-Benz-Schule haben im Beiertheimer Feld kurze Wege – von ihrer partnerschaftlichen Zusammenarbeit profitiert die Idee, Schüler*innen außergewöhnliche Forschungserlebnisse zu ermöglichen. Während Elternabenden, Gesamtlehrerkonferenzen, SMV-Sitzungen und vielen persönlichen Gesprächen wurde trotz Corona-Krisenmodus der Unterstützungsgedanke weitergetragen und gelebt.

Die Schülerakademie Karlsruhe übernimmt die Projektplanung: sie stellt wertvolle Kontakte zu den Hochschulen und zu Unternehmen und anderen Institutionen her. Sie trägt zudem die Gesamtverantwortung der Projekte und sichert ihre dauerhafte Qualität. Bei Herrn Martin Stöckel, Mathelehrer an der Carl-Engler-Schule, laufen organisatorisch und inhaltlich die Fäden zusammen: er ist im Gespräch mit allen Beteiligten, koordiniert Termine, steht den Schüler*innen als Projektbetreuer motivierend zur Seite und trägt somit unermüdlich zur Zielerreichung eines gelungene Forschungsprojektes bei.