Walter-Eucken-Schule · Karlsruhe

Die Walter-Eucken-Schule ist eine kaufmännische Schule in Karlsruhe mit BerufskollegBerufsschule und Fachschule. Wir bieten Zusatzunterricht zur individuellen Förderung und Zusatzqualifikationen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler an.


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Blog zum Schulleben

Im Blog erfährst Du, was es Neues an der Walter-Eucken-Schule gibt.

Frieden stiften - Eine Spendenaktion, die ein Friedenszeichen setzen soll

2022 wurde wieder deutlich, dass Frieden nicht selbstverständlich ist. Um ein Zeichen zu setzen und gleichzeitig Menschen zu unterstützen, die ihre Heimat verlassen mussten, wurden an der Walter-Eucken-Schule Peace-Schüsselanhänger gegen eine kleine Spende verteilt. Hierbei kamen 350 Euro zusammen, die an die Flüchtlingshilfe Karlsruhe e. V. gespendet wurden.

 

Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung!

Neue Gesichter an der Walter-Eucken-Schule

Mit viel Spaß starteten neue Schülerinnen und Schüler in die erste Woche an ihrer neuen Schule. Die Walter-Eucken-Schule bietet dazu ein besonderes Programm an, um leichter neue Freunde zu finden und dabei wertvolle Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Kreativität zu fördern. Beispielsweise sollen Schülergruppen in beschränkter Zeit möglichst hohe Türme bauen. 

Tage der Vielfalt an der WES

Unsere heutige Welt befindet sich in einem stetigen Umbruch. Verschiedene Veränderungen, wie der demografische Wandel oder die Globalisierung, sorgen dafür, dass unser Leben immer bunter wird.  

Die WES ist Unterzeichnerin der Charta der Vielfalt und setzt sich damit das Ziel, über die Vielfalt in der Gesellschaft und in der Schule mit allen am Schulleben Beteiligten ins Gespräch zu kommen. Aus diesem Grund wurden in den letzten beiden Wochen dieses Schuljahres Tage der Vielfalt an der WES durchgeführt. Im Mittelpunkt stand in diesem Jahr das Alter als eine wichtige Dimension von Diversität. 

Zu diesem Thema hatten die Lehrkräfte Ursula Jehle, Sandra Hofer, Micha Schultheiß und Nico Schwab für die teilnehmenden Klassen ein abwechslungsreiches Programm ausgearbeitet.

Nach einer kurzen Begrüßung stellte sich zunächst die Frage, woran man überhaupt die Generationen X, Y, Z oder Alpha erkennt. Anhand eines Generationen-Generators konnten die Schüler*innen sodann gleich herausfinden, welcher Generation sie aufgrund ihrer Wertevorstellungen oder Einstellungen zugeordnet werden können. Im Anschluss wurde dann der Blick geweitet: Welcher Generation gehören eigentlich die Lehrkräfte der Klasse an? Wie sieht die Verteilung der Generationen bezogen auf die gesamte Gesellschaft in Deutschland aus? Schnell wurde den Schüler*innen klar, dass sowohl in der Schule als auch in der Arbeitswelt oder dem Alltag verschiedene Generationen mit verschiedenen Wertevorstellungen, Erwartungen und Prägungen zusammenkommen. Wie die Debatten um den Klimawandel, die Digitalisierung, die Corona-Maßnahmen oder den Umgang mit der Staatsverschuldung zeigen, kommt es zwischen den verschiedenen Generationen aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit aber auch immer wieder zu Konflikten.

Im zweiten Teil des Projektes stand daher die Frage im Mittelpunkt, wie in einer solch pluralistischen Gesellschaft Kompromisse und Lösungen für die aufkeimenden Probleme gefunden werden können. Ein Video sensibilisierte die Schüler*innen zunächst dafür, welche Möglichkeiten jedem einzelnen eigentlich in einer Demokratie offen stehen, sich zu beteiligen. Es wurde aber auch deutlich, dass man, wenn man gehört werden und etwas verändern möchte, auch seine Stimme erheben und sich engagieren muss.

Aus diesem Grund entwickelten die Schüler*innen im Anschluss Ideen, was ihnen eigentlich für die Gestaltung ihrer Zukunft wichtig ist. In Kleingruppen gestalteten sie Plakate und stellten ihre Ergebnisse zum Abschluss des zweistündigen Projektes ihren Mitschüler*innen vor.

Ein herzlicher Dank geht an das IK-Team, das diese Tage der Vielfalt in vielen Stunden vorbereitet, organisiert und durchgeführt hat. 

Abschlüsse im Schuljahr 2021/22 – Leistung beruflicher Schulen

Wieder liegt ein erfolgreiches Schuljahr hinter uns.

 

Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen in unseren 15 unterschiedlichen Bildungsangeboten:

  • 333 Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung
  • 81 Schülerinnen und Schüler im kfm. Berufskolleg 1
  • 96 Schülerinnen und Schüler im kfm. Berufskolleg 2
  • 17 Schülerinnen und Schüler in der Fachschule für Wirtschaft

 

No-waste – Projekttag der 1B3

Unter dem Motto „no waste“ startete die 1B3 am Mittwoch, den 13.07. in ihren Projekttag:

 

Nachhaltigkeit ist in den Bildungsplänen heutzutage fest verankert. Um etwas Praxis in die Theorie zu bringen starteten die Bürokaufleute im 1. Ausbildungsjahr ausgerüstet mit Greifzangen*, Mülltüten und Handschuhen ihre Mission am frühen Morgen. Rund um die Schule, die Raucherecken und in der Günther-Klotz-Anlage sammelten die Auszubildenden 2 Stunden lang achtlos weggeworfenen Verpackungsmüll sowie Hunderte von Zigarettenkippen. 

In den 2. Teil des Projekttages ging es mit der Straßenbahn in den „Unverpackt-Laden“ (www.unverpackt.de) in die Oststadt, Haltestelle Tullastraße. Die SchülerInnen bestaunten das verpackungsfreie Konzept des Ladens. Die Inhaberin Frau Wucknitz erläuterte in einer Führung auf der Ladenfläche als auch im Lager die Philosophie, nach der der Unverpackt-Laden ausgerichtet ist, aber auch die Schwierigkeiten, Kundschaft zu gewinnen. Die 1B3 hatten Fragen vorbereitet, die sie anschließend stellen konnten. 

Abschließend verteilte die Klassenlehrerin Frau Scholten „Einkaufszettel“: Ausgerüstet mit den von zu Hause mitgebrachten Mehrwegdosen kauften die Auszubildenden für den geplanten Brunch am Mittag ein: Käse, Aufstrich, Marmelade, Nutella, Butter wurden abgewogen und abgefüllt bzw. in die mitgebrachten Mehrwegdosen abgepackt. 

Zurück im Klassenzimmer reflektierte die Klasse beim völlig verpackungsfreien „Brunch“ die Eindrücke des no-waste-Tages und überlegte, wo jeder einzelne im Alltag Müll reduzieren kann.

 

Wir danken Frau Mavi und Herrn Engelhard für die Begleitung durch den Projekttag.

 

*Herzlichen Dank an das Abfallwirtschaftsamt Karlsruhe für die Unterstützung

Feierliche Zeugnisübergabe an die Absolvent:innen der Fachschule

Am Donnerstag, den 30. Juni 2022, erhielten die 17 Studierenden der Fachschule für Wirtschaft nach zwei lehrreichen und schweißtreibenden Jahren ihre Zeugnisse und Zertifikate zu staatlich anerkannten Betriebswirt:innen.

 

Neben den Absolvent:innen und Lehrkräften hatten sich in der Aula des Neubaus auch zahlreiche Familienmitglieder und Freunde der Studierenden eingefunden. Musikalisch untermalt wurde die Zeugnisfeier von Heiko Engelhard am Klavier.

Natürlich wurden im Rahmen der Absolventenverabschiedung auch einige Ansprachen gehalten. Den Anfang machte Schulleiter Sascha Finkbohner, der in seiner Rede ein Zitat von Georg Friedrich Wilhelm Hegel in den Mittelpunkt stellte. Zur Ausbildung eines Charakters sei es besonders wichtig, seine Ziele stets vor Augen zu haben und diese auch mit Ausdauer und Entschlossenheit zu verfolgen. Darüber hinaus ermunterte er die Studierenden aufeinander zuzugehen, sich zuzuhören und bei Konflikten, beruflich wie privat, nicht zu flüchten, sondern das Gespräch zu suchen und somit den Weg frei, für Versöhnung zu machen. Nur so entstehe Persönlichkeit.

 

Im Anschluss ließen dann die beiden Klassensprecherinnen Adeline Ruppel und Mara Bodirogic, bekleidet mit Talar und Doktorhut, die zwei Jahre aus der Sicht der Studierenden mit einem Schmunzeln Revue passieren, sodass sich die ein oder andere Lehrkraft in den Erzählungen der beiden Fachschülerinnen wiederfinden konnte. Annette Gebhardt, die Klassenlehrerin der Fachschule 2, schloss sich sogleich mit ihrer amüsanten Gegenrede an, in der sie nicht nur die Herausforderungen des Fernunterrichts für die Studierenden und die Lehrkräfte herausstellte, sondern am Ende auch den groteskesten Entschuldigungsgrund mit einem kleinen Preis kürte.

 

Daraufhin bekamen die 17 Absolvent:innen dann unter großem Applaus ihre Zeugnisse. Für herausragende Leistungen erhielten Mara Bodirogic, Ezgi Dede, Dorian Lang und Adeline Ruppel außerdem einen Preis.

 

Nach einigen Abschlussworten des Abteilungsleiters Rudolf Selensky, der die Fachschüler:innen ermunterte in ihrem Leben, entsprechend dem Schulmotto der WES, auch einmal neue Wege zu gehen, ließen die Anwesenden den Abend mit einem Umtrunk ausklingen.

Wir gratulieren unseren Absolvent:innen an dieser Stelle nochmals herzlich und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft.  

Abschlussfeier der kaufmännischen Berufsschule

Im Rahmen einer Feierstunde wurden den Auszubildenden des Einzelhandels, des Büromanagements und des IT am Donnerstagnachmittag, den 30.06.2022, ihre Zeugnisse übergeben.

Aufgrund des momentanen Umbaus unseres Schulgebäudes mussten die Abschlussfeiern dezentral in den Klassenzimmern, geleitet durch die jeweiligen Klassenlehrkräfte, stattfinden. Die Abteilungsleiter Rafael Zach und Rudolf Selensky sowie Schulleiter Sascha Finkbohner ließen es sich dennoch nicht nehmen, sich virtuell in alle Klassenzimmer zu schalten, um eine kurze Ansprache zu halten und den Absolvent:innen herzlich zu gratulieren.

 

Rafael Zach, Abteilungsleiter des Einzelhandels, nahm in seiner Rede vor allem die besonderen Herausforderungen, die die Schülerinnen und Schüler beruflich, schulisch wie privat in den letzten zwei bis drei Ausbildungsjahren meistern mussten, in den Blick und lobte das besondere Durchhaltevermögen. Er betonte die stetig voranschreitenden Veränderungen im Handel (z.B. durch das Online-Geschäft), mit welchen die Schülerinnen und Schüler konfrontiert würden. Außerdem ermutigte er sie, aktiv den eigenen Lebensweg zu bestimmen, und zeigte die vielfältigen Möglichkeiten auf, die ihnen ihr Abschluss nun bietet.

 

Rudolf Selensky, Abteilungsleiter des Büromanagements und des IT, stellte den Zusammenhang zwischen einem erfolgreichen Abschluss und dem damit verbundenen Glücksgefühl in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Gute oder sehr gute Leistungen zu erbringen sei oftmals mit viel Anstrengung, Schweiß und Tränen verbunden. Wie im Sport so sei es auch bei schulischen oder beruflichen Erfolgen immer wichtig, nach dem Erklimmen des Gipfels oder dem Durchlaufen der Ziellinie Glücksgefühle zu empfinden. Er betonte, dass die Auszubildenden nun mit dem Erhalt des Zeugnisses zu Recht stolz auf sich sein könnten.

 

An dieser Stelle gratulieren wir all unseren Absolvent:innen und wünschen ihnen alles Gute für ihre berufliche wie private Zukunft. 

Abschlussfeier der BK2-Klassen

Geschafft! Gratulation an alle BK2-Schüler:innen. Für Euch findet die Abschlussfeier am 13.07. um 11.00 Uhr in der Aula des Erweiterungsbaus statt. Dort bekommt Ihr auch Eure Zeugnisse.

Jugendoffiziere der Bundeswehr zu Besuch in den BK1-Klassen

Am 9. Mai 2022 erhielt die Walter-Eucken-Schule Karlsruhe Besuch von den Jugendoffizieren Karlsruhe. In diesem Jahr standen Vortrag und Gespräch ganz unter dem Eindruck des Ukraine-Krieges.

 

Zur Ergänzung des Gemeinschaftskundeunterrichts im kaufmännischen Berufskolleg I hielten ein Hauptmann und ein Kapitänleutnant zunächst einen Vortrag zu den Hintergründen und den aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Krieg.

 

Im Sinne des Beutelsbacher Konsenses für politische Bildung stellten die Jugendoffiziere den Russisch-Ukrainischen Krieg kontrovers dar. Mögliche Interessen Russlands, Strategie und militärisches Vorgehen wurden erläutert und der ukrainischen Sicht und ihren Interessen gegenübergestellt. Darüber hinaus wurde diskutiert, wie der Krieg beendet werden könnte und welche Auswirkungen dieser auf die zukünftige Sicherheitspolitik Deutschlands und seiner Verbündeten haben wird. In diesem Zusammenhang diskutierten die Schülerinnen und Schüler außerdem über den Umfang des Sicherheitsbegriffs und stellten fest, dass Sicherheit über die Abwehr kriegerischer Bedrohung hinausgeht. Wirtschaftliche Stabilität und die Gewährleistung der Grundversorgung wurden als weitere wichtige Stützpfeiler der Sicherheit herausgearbeitet.

 

Ein weiterer Schwerpunkt bei der sich an den Vortrag anschließenden offenen Fragerunde war die Arbeit bei der Bundeswehr. Die Jugendoffiziere erzählten von ihren unterschiedlichen Ausbildungen und Einsätzen bei der Bundeswehr und beantworteten die interessierten Fragen der Klassen geduldig.

 

Am Ende des Besuchs gab es viel positives Feedback und Beifall für die Gäste. Ein Schüler betonte, dass er nun viel besser verstehen könne, was in den Medien über den Krieg berichtet werde.

 

Wir danken den Jugendoffizieren für ihren Besuch, der eine interessante und abwechslungsreiche Ergänzung zum regulären Gemeinschaftskundeunterricht war. 

Neuer Kapitän an Bord – WES begrüßt Sascha Finkbohner als neuen Schulleiter

Die Walter-Eucken-Schule Karlsruhe hat seit dem 16.05.2022 einen neuen Schulleiter. Sascha Finkbohner tritt die Nachfolge von Stefan Pauli an, der im August 2021 als Schulleiter an die German European School Singapore gewechselt hat.

 

Im Rahmen einer Dienstbesprechung hieß das Kollegium der WES den neuen Schulleiter herzlich willkommen. Herr Finkbohner war seit 2010 am Regierungspräsidium in Karlsruhe, zunächst als Personalreferent, später als Schulreferent für die Berufskollegs, das Berufliche Gymnasium sowie den Schulhausbau und den Arbeitsschutz zuständig.

 

Wir wünschen Herrn Finkbohner einen guten Start an der WES und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei unserem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Heinz, der seit September 2021 mit großem Einsatz die kommissarische Schulleitung übernommen hat und uns gemeinsam mit den Abteilungsleitern Frau Bähr, Herrn Selensky und Herrn Zach durch schwierige (Covid-)Gewässer gesteuert hat. 

Hacker-School mit ihren Inspirern an der Walter-Eucken-Schule

Unser Leben wird privat wie beruflich immer mehr von der Digitalisierung bestimmt. Man sucht am Morgen im Internet nach Informationen für ein Referat, spielt am Nachmittag ein Spiel am Computer und kommuniziert am Abend mit Freunden über einen Messengerdienst. Dabei sind wir alle passive Konsumenten der digitalen Welt, wissen aber oftmals nicht, welche Prozesse eigentlich hinter diesen Anwendungen stehen.

 

Um unseren Schülerinnen und Schüler das Programmieren etwas näher zu bringen und sie für die Arbeit hinter den Apps zu begeistern, nahmen alle BK1-Klassen Anfang April an einem Programmier-Schnupperkurs der sogenannten Hacker-School teil.

 

In vier Schulstunden setzten sich IT-Studierende und Auszubildende, die auch Inspirer genannt werden, online mit den Schülerinnen und Schülern in Verbindung und brachten ihnen auf der Basis der Programmiersprache Python grundlegende IT-Kenntnisse näher. So lernten die Klassen z.B. das Spiel Schere-Stein-Papier oder einen Taschenrechner zu programmieren.

 

Die Erfahrungen der Schüler reichten von „Was man alles machen kann!“ über „Ach, ist das umständlich“, sodass der ein oder andere jetzt weiß, wie viel Arbeit hinter jedem Menü steckt – sei es auf dem Handy oder PC, da alles programmiert werden muss.

 

 

Wir danken den ehrenamtlich arbeitenden Inspirern der Hacker-School für ihren digitalen Besuch und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. 

WES trifft dm virtuell – 1B1 erlebt außergewöhnliche Betriebsbesichtigung

An einem Dienstagvormittag bekam die Klasse 1B1 zusammen mit ihren Lehrerinnen Ursula Jehle und Constanze Mavi die Möglichkeit, eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art zu erleben. Bereits das zweite Jahr in Folge nahm sich Frau Linda Stober mit ihrem Team Zeit, die Schülerinnen und Schüler virtuell durch das dm-dialogicum in der Durlacher Allee zu führen. 

 

Nach einer kurzen Begrüßung startete der Vormittag zunächst mit einem virtuellen Rundgang, der nicht nur Einblicke in den Aufbau des Gebäudes und die Gestaltung der Büroräume, sondern auch in die Arbeitsphilosophie bei dm gab. 

Die Büroeinheiten (Großraumbüros), die bei dm Spangen genannt werden, sind modern und hell gehalten. Ordnung und Struktur werden dadurch geschaffen, dass die Büroräume wabenförmig angeordnet und in den dm-Farben gestaltet sind. Dazu trägt auch eine einsichtige Nummerierung der Räume bei. Beim Bau des Gebäudes wurde sowohl beim Baumaterial aber auch bei der Energieversorgung auf Nachhaltigkeit gesetzt. Auf dem Dach befindet sich eine große Photovoltaikanalage, beheizt wird der Komplex mit Fernwärme. Darüber hinaus ist das Gelände durch zahlreiche Grünflächen geprägt.

 

Nachdem die Schülerinnen und Schüler so einen ersten Einblick in den Gebäudekomplex erlangt hatten, ging es nun darum, bereits erlerntes, theoretisches Wissen abzurufen. In Form einer Gruppenarbeit sammelte die 1B1 wichtige Aspekte zur Aufteilung von Büroflächen, zur Ausstattung und zur Farbgestaltung der Büroräume, aber auch zu Schallschutz und Lichtverhältnissen. Eine Mitschülerin, die vor Ort war und live zugeschaltet wurde, überprüfte anschließend bei einem Realitätscheck die erarbeiteten Punkte im dialogicum. 

In Form einer Umfrage wurde dann auch deutlich, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern der 1B1 das Wohlbefinden am Arbeitsplatz ist. In diesem Zuge zeigte uns Frau Stober auf, dass es auch im dialogicum bereits nach nur zwei Jahren seit dem Umzug erste Veränderungen gab, um das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen noch weiter zu steigern. So wurden z. B. die Café-Lounge neu ausgestattet und neue Team-Arbeitsbereiche mit flexibler, bunter Möblierung eingerichtet.

 

Zum Ende eines ereignisreichen Vormittags wurde die Klasse nochmals richtig gefordert: In einem abschließenden Quiz traten die Schüler*innen in zwei Teams gegeneinander an und erspielten sich eine tolle Belohnung. 

Insgesamt war der Tag für die 1B1 eine tolle Bereicherung, die den Schülerinnen und Schülern zeigte, wie theoretisches Wissen im Bereich Büromanagement praktisch in einem Unternehmen umgesetzt wird. Dies spiegelt sich auch in der beim Feedback erstellten Wortwolke wider.

 

Wir danken Frau Stober und ihrem Team herzlich für diesen abwechslungsreichen Vormittag! 

Auf den Hund gekommen – Begleithündin Bonnie an der WES

Seit dem 25.03.2022 hat die Schulgemeinschaft der WES ein neues Mitglied. Sie heißt Bonnie, hat große Kulleraugen und ein dunkles Fell. Die schwarze Labradorhündin wird von Sophie Schäfer aus der Klasse 1E6 zur Begleithündin ausgebildet und besucht nun an den beiden Berufsschultagen ebenfalls die Walter-Eucken-Schule.

Bonnie wurde im Alter von nur fünf Wochen auf einem Rastplatz an der belgischen Grenze ausgesetzt. Dort fand sie eine Tierschutzorganisation, von der sie bis zur neunten Woche aufgezogen wurde. Sophie, die auf das Schicksal der Hündin aufmerksam wurde, verliebte sich sofort in Bonnie und fasste schnell den Entschluss, den Labrador zu sich zu nehmen und sie darüber hinaus zu einem Begleithund auszubilden. Dabei werden sowohl die Hündin als auch die Halterin in Theorie und Praxis auf den Einsatz in der Schule vorbereitet.

 

Doch warum werden Hunde eigentlich zu Begleithunden ausgebildet? Der Hund ist das älteste Haustier des Menschen, immerhin kommen Forscher zu dem Ergebnis, dass Hund und Mensch schon seit ca. 32.000 Jahren eng zusammenleben. Aufgrund einer ausgeprägten sozialen Ader gilt vielen der Hund als treuerster Begleiter des Menschen, weshalb die Tiere seit einiger Zeit nicht mehr nur als Rettungs-, Assistenz- oder Therapiehunde, sondern auch im Bereich der Pädagogik eingesetzt werden.  Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Anwesenheit eines Schulhundes sich z.B. positiv auf das Klassenklima, die Lernleistung oder auch auf die sozialen Kompetenzen auswirken kann.

 

 

Wir begrüßen Bonnie daher herzlich als neuen Teil unserer Schulgemeinschaft. 

Partner und Mitgliedschaften der Walter-Eucken-Schule

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